Schauspieler-Demoband – was ist wichtig?

by Christian on 22. Juni 2005

Immer wieder habe ich mit Schauspielern zu tun, die Ihr eigenes Demoband drehen, da sie entweder noch kein Filmmaterial haben oder sich auch noch von einer anderen Seite darstellen wollen.
Immer wieder kommt die Frage auf: was soll ich drehen?
Hier ein Ausschnitt aus einer eMail von Sonja Kirchberger, der bekannten Schauspielerin und seit Neuerem auch INhaberin der Agentur actorsoffice über Ihre Erfahrungen zu diesem Thema:

“…Ich bekomme sehr viele dieser Demotapes zugeschickt und mir fällt etwas sehr unangenehmes auf. Warum hat jeder eine Waffe in der Hand, oder vor
den Augen ? Es ist so schade das so viele denken, dass in diesen Bildern “grosse Gefühle” gezeigt werden. Warum geht es nicht “einfacher” erzählt. Ich wende mich an dich weil Du Newsletter verschickst und Du vielleicht auch die Plattform hast, den jungen Leuten weiter zu helfen. Wäre schön! Mich persönlich schreckt es ab”

Das sind doch mal klare Worte! – Ein kleiner Zusatz von mir: dreht EINFACHE Szenen, in denen man eine ENTWICKLUNG sehen kann! Schönen Tag Euch, Christian Fenner

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Bernd 22. Juni 2005 um 12:43

Lieber Christian, liebe Sonja Kirchberger!

Exakt dieses einfache werden wir in der Film Acting School Cologne mit unseren Schülern beim Dreh der Demoband-Szenen berücksichtigen. Einfache Geschichten, die alle emotionalen Möglichkeiten lassen, einfache Einstellungen und kein nachträgliches Aufmotzen des Bandes. Alles im Stile eines John Cassavetes. Denn wir möchten das das Spiel im Mittelpunkt steht und keine ausgefeilte Regie o.ä.

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