Im Gespräch: Agentin Stefanie Gäbel

by Christian on 26. November 2008

Heute stelle ich Euch Stefanie Gäbel von der Agentur Gäbel vor.

Schauspielagent Steffi Gäbel
Kennengelernt haben wir uns vor einigen Monaten bei einem Fest der Teamworx für eine neue Serie, KLINIK AM ALEX, bei der von Steffi's Agentur dort die männliche Hauptrolle,Andreas Brucker , und für eine Episodenrolle und Kai Albrecht besetzt wurden sowie meine Schauspielerinnen Sarah Becker in einer
Hauptrolle und Judith Sehrbrock in einer durchgehenden Nebenrolle. 

Wir verstanden uns auf Anhieb und sind seitdem in gutem Kontakt und tauschen uns regelmäßig über Castings etc. aus.  

1. Steffi, wie lange gibt es Deine Agentur schon? Wie war Dein Weg zur eigenen Agentur?

Meine eigene Agentur habe ich Anfang 2005 eröffnet. Davor war ich 12 Jahre für die Agentur A-media tätig, die ich mit aufgebaut habe. Als A-media geschlossen wurde, hatte ich sehr grosses Glück,dass ein Teil der wunderbaren Schauspieler sofort bereit waren, mit mirgemeinsam unseren "eigenen" Weg zu gehen. Das berührt mich auch heute noch immer und ich weiss das sehr zu schätzen. Meinen Entschluss zur Selbständigkeit habe ich bisher nicht eine Minute bereut.

2. Welchen Rat gibst Du Schauspieler, die vielleicht nicht auf Anhieb eine Agentur finden oder auch noch keine Demoband haben? Ich denke, dass man ja auch viel Durchhaltevermögen braucht. Wie siehst du das?

Ja, Durchhaltevermögen, positiv und ruhig bleiben, an sich selbst glauben ist, so denke ich, ganz wichtig in dem Beruf der ja auch einer der schönsten überhaupt ist. Schauspieler ohne Demoband sollten sich an Regiestudenten wenden oder bei den Filmhochschulen nachfragen, sich mit Kollegen austauschen bzw. zusammentun.

Die Seite des Castingverbandes http://www.castingverband.de beschreibt z.B. sehr gut, wie die Vita aufgegliedert sein muss und wie sie sich das Demoband vorstellen und welcher Caster gern welches Material hätte…
Ob mit oder ohne Agentur, ein Standard an den man sich halten sollte.
Filmfeste besuchen um Kontakte zu machen, sich mit der Branche auseinandersetzen.
Die Unterlagen selbständig verschicken oder sich an Dich wenden, Kate.
 
3. Du bekommst ja sicherlich auch viele Bewerbungen. Was fällt dir da besonders auf? Was findest du gut und was stört dich?

Ja, ich bekomme viele Bewerbungen. Ich mag es gar nicht wenn Schauspieler  unangemeldet bei mir vor der Tür stehen, um ihre Unterlagen abzugeben. Ich verstehe ja, warum sie es tun,aber es hilft nicht.  Bedauerlich finde ich auch, wenn kein frankierter Rückumschlag  -wie auf meiner Internetseite gewünscht – beiliegt. Das bedeutet, dass wir das teure Material wegschmeißen müssen, da wir darin sonst ersticken würden. Bei Anfängern sind oftmals die Demo-Bänder eher schädlich als förderlich.

Ein Interview, gern auch eine Szene mit Dialekt gespielt, ist oft aussagefähiger als eine selbst gedrehte Szene bei der der Schauspieler nur sitzt, nichts sagt oder einfach nur die Strasse lang läuft. Der erste Eindruck entsteht natürlich über die Fotos, und die müssen aussagekräftig und professionell sein. Ohne Schnickschnack. Daran sollte ein Schauspieler auf keinen Fall sparen. Gute finde ich, wenn ich schon beim Anschreiben des Schauspielers feststelle, dass er sich mit meiner Agentur auseinandergesetzt hat. Mich mit meinem Namen anspricht/anschreibt, meine Schauspieler kennt, all das zeigt mir sein Interesse an meiner Agentur und den Wunsch mit mir zusammenzuarbeiten.

4. Nimmst du derzeit noch weitere SchauspielerInnen auf und wenn ja, wie
sollen die Bewerbungen an Dich aussehen?

Gern können sich Schauspieler bei mir bewerben, mit frankiertem Rückumschlag wenn es geht (siehe oben) oder per mail.

Agentur Gaebel
Pastorenstrasse 18
20459 Hamburg
Tel:   040 360 99996
Fax:  040 360 977 55
E-Mail: info[at] agenturgaebel.de

http://www.agenturgaebel.de

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